Rettet die Feuchtgebiete
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Rettet die Feuchtgebiete

Die komischen Dinger, die ihr an vielen Stellen und in verschiedenen Formen in der Wegberger Gegend an den Feldern sehen könnt, sind weder Zugänge zu unterirdischen geheimen Forschungsstationen noch zapfen die Landwirte hier mit dicken Schläuchen Wasser, um ihre Felder damit zu tränken ...

Versickerungsanlage zur Rettung der FeuchtgebieteStattdessen handelt es sich um hervorragend ausgetüftelte Wasser-Versickerungsanlagen, die durch das Bergbauunternehmen Rheinbraun - jetzt RWE Power AG - seit Anfang der 1990er Jahre angelegt wurden, um die natürlichen Feuchtgebiete rund um die Braunkohle-Abbaugebiete zu erhalten.
Durch mit Kies gefüllte Sickerschlitze und Sickerbrunnen kann das Wasser, welches über Rohrleitungen direkt zu den Versickerungsanlagen geführt wird, an diesen Stellen ca. 6-30 Meter tief in die Erde eindringen, um dort den Grundwasserspiegel kontrolliert zu stützen. Notwendig ist dieser Aufwand, weil aufgrund des künstlichen Absenkens des Grundwassers für den Braunkohleabbau, der im Rheinland ausschließlich in offenen Gruben stattfinden kann, auch an anderen Stellen im Umkreis das Wasser fehlen würde.
Quelle: Wassermanagement Tagebau Garzweiler

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