Bücher für große Geocacher
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Bücher für große Geocacher

Geocaching ist eine spannende Sache, Krimis ebenfalls. Im Taschenbuch "Todesfinal: Ein Nürnberg-Krimi" von Gunnar Schuberth werden beide Elemente entsprechend verbunden.

Die Beschreibung auf der Buchrückseite liest sich wie folgt:

Todesfinal: Ein Nürnberg-KrimiPaul Skamper sitzt nach aufregenden, aber nicht besonders erfolgreichen Expeditionen in Nürnberg fest und ordnet das Erbe seines Vaters. Als ihm ein alter Freund von merkwürdigen Vorgängen beim immer beliebter werdenden Geocaching, einer Art Internet-Schnitzeljagd, berichtet, ist er deswegen sofort bereit, der Sache auf den Grund zu gehen.
Leichenteile sollen sich an den Zielkoordinaten finden, und was steckt hinter dem Selbstmord eines Geocachers im Nürnberger Tiergarten? Wahrscheinlich alles nur Gerüchte und Hirngespinste. Aber die Schnitzeljagd macht Spaß und das Codeknacken ist endlich mal wieder eine Herausforderung.
Doch dann entdeckt Paul in einer finsteren Nacht, auf einer bizarren Felsformation, tatsächlich einen abgetrennten Arm. Und das ist für lange Zeit das Letzte, was er sieht. Eigentlich sollte das als Warnschuss genügen, aber jetzt ist seine Neugier erst recht nicht mehr zu zügeln.

Tonia hat's gelesen und meint: "Als begeisterte Geocacherin und Leseratte konnte ich mir diesen Krimi natürlich nicht entgehen lassen. Natürlich krabbel auch ich beim Cachen gerne schonmal in dunklen Höhlen und verlassenen Orten (Lost-Places) herum, aber der Gedanke, dass sich hinter dem "Verstecker" ein geisteskranker Ex-Profikiller verbergen könnte, ließ doch kurzfristig meine Nackenhaare zu Berge stehen ;-) Die Geschichte bestärkt mich darin, dass es gut ist, dass wir bei extremeren Terrain-Wertungen immer im Rudel unterwegs sind ...
Stellenweise waren die Handlungen in diesem Krimi allerdings derart überzogen, dass das Genre vom Krimi zur Komödie überschwappte ;-) Der Krimi bot folglich Spannung und Schmunzelmomente in einem ausgewogenen Verhältnis ..."

Das Taschenbuch kann bei amazon.de versandkostenfrei für 12,00 EUR bezogen werden.

 

Geocachen macht Spaß, lustige Bücher auch. Eine schöne Kombination aus beidem findet sich in Bernhard Hoëckers Buch "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers: Mit Gëocaching zurück zur Natur".

Man muss nun aber kein ausgesprochener Fan des Autors sein, um am Buch Gefallen zu finden, wir selbst finden das Buch weit unterhaltsamer als Bernhard Hoëckers Auftritte im TV oder auf der Bühne, insofern sollte man nicht voreingenommen an das Werk herangehen.

Bernhard Hoecker - Aufzeichnungen eines SchnitzeljägersAuf 300 Seiten Seiten sind seine Erfahrungen, Anekdoten und Erlebnisse stets humorvoll und lustig, manchmal auch absichtlich überspitzt zusammengetragen ... und jeder Geocacher wird schnell feststellen, dass er vieles davon so oder in ähnlicher Form auch schon selbst erleben durfte.

Das Taschenbuch Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers ist also weder Sach- noch Fachbuch, gibt aber einen unterhaltsamen Einblick in unser Hobby. Damit empfiehlt sich das Buch auch, um den ein oder anderen Muggel im Freundeskreis, der sich immer schon fragte, was wir Geocacher eigentlich so treiben, damit anzufixen.

Aber auch als Geschenk bzw. Mitbringsel für den Cacherkollegen oder Geocaching-Einsteiger ist das Buch sicherlich eine gute Wahl.

Wer das Buch aufmerksam liest, der findet auch heraus, unter welchem Usernamen Bernhard Hoëcker bei geocaching.com unterwegs ist und kann so ein wenig "Softstalking" betreiben. Wem es entgangen ist, der nehme jeweils den ersten Buchstaben der folgenden Seiten des Buches und setze diese zum Usernamen zusammen:

94 - 28 - 180 - 205 - 48 - 270

Das Buch kann bei amazon.de für 9,95 EUR versandkostenfrei bestellt werden, alternativ gibt es auch eine Ausgabe als Audiobook auf 4 CDs oder als Hörbuch im MP3-Format zum Download.

 

Hoëckers Entdeckungen: Ein Geschenk-Tipp für Fotofreunde, Lost Place Lovers und Hoëcker Fans oder "Ein merkwürdiges Bilderbuch längst vergessener Orte"

Tonia hat's gelesen und alle Bilder weggeguckt und meint:

Bernhard Hoecker - Hoeckers EntdeckungenDas merkwürdige Bilderbuch längst vergessener Orte mit dem Titel "Hoëckers Entdeckungen", das eigentlich korrekterweise "Hoëckers, Haffners und Zimmermanns Entdeckungen" heißen müsste, hat mir wunderbar einen verregneten Sonntag-Nachmittag versüßt :-) Die Fotos in diesem Bildband stammen fast ausschließlich von Erik Haffner und Tobias Zimmermann. Beim Schreiben haben sich die drei Jungs dann kapitelweise abgewechselt.
 
Vollkommen angetan von den "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers" wollte ich mir natürlich auch das neue Werk des bekannten Komikers nicht entgehen lassen. Da ich selbst die große Begeisterung für die Themen Geocaching, Lost-Places und Fotografie teile, hat mir das Blättern in diesem 256 Seiten starken Buch sehr viel Spaß gemacht. Die dazugehörigen Texte der drei Freunde fand ich persönlich zwar bei weitem nicht so lustig wie die "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers", aber schlussendlich sollten die Texte ja auch nur Beiwerk zu den höchst interessanten Fotos werden. Aber auch wenn ich mich nicht vor Lachen unter den Tisch kugeln musste, haben es die relativ kurz gehaltenen Texte irgendwie geschafft, mich grinsend regelrecht in die Bilder hineinzusaugen und die Atmosphäre der verlassenen Orte in mir lebendig werden zu lassen.
 
Im Vorwort macht Bernhard Hoëcker deutlich, dass die drei (Bernhard, Tobi und Erik) grundsätzlich nur Fußspuren hinterlassen und Fotos mitnehmen, nichts zerstören und nirgendwo einbrechen. Des weiteren verzichten die Autoren weitestgehend auf eine genaue Ortsangabe der verlassenen Orte, um zu verhindern, dass durch dieses Buch möglicherweise unachtsame Besucher angezogen werden, die weiteren Vandalismus an den teilweise bereits sehr maroden Gebäuden betreiben könnten.
 
Zum Inhalt:
Lost Places - so nennt man sie, die verlassenen Gebäude, die ihre ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllen, die vergessen wurden, die langsam verfallen und die keiner mehr betritt. Keiner? Nicht ganz. Zur eingeschworenen Gemeinde der Lost Places-Liebhaber gehören auch Bernhard Hoëcker und seine Weggefährten Erik Haffner und Tobias Zimmermann. Tief dringen sie in unbekanntes Terrain vor, auf der Suche nach Bauwerken, die verborgen vor sich hin schlummern und darauf warten, wieder entdeckt zu werden. Dabei stoßen sie auf Unglaubliches und Bizarres. Oder hätten Sie gedacht, dass es bei Beelitz außer Spargel auch einen alten Krankenhauskomplex der Russen gibt, in dem noch das OP-Besteck herumliegt? Kannten Sie die alte Abhörstation der NSA auf dem Teufelsberg bei Berlin, in der es ballsaalgroße Radarkuppeln gibt und Räume, deren Sinn man sich besser nicht ausmalen möchte?
 
Die schönsten, skurrilsten und spektakulärsten Bilder ihrer durchs Geocaching inspirierten Abenteuer, kombiniert mit witzig-schrägen Texten, versammeln Bernhard Hoëcker und seine Mannen in diesem etwas anderen Bilderbuch der längst vergessenen Orte. Für alle, die, genau wie er selbst, den Indiana Jones in sich spüren.
 
Bernhard Hoëcker, der wissbegierige Comedian, ist bekannt aus ... Dingen, die man kennt. Seiner Neugier ist es zu schulden, dass er durch zerbrochene Fenster steigt, hinter eingestürzte Mauern schaut und durch unverschlossene Türen geht. Wie er die gemachten Erfahrungen verarbeitet, hat er natürlich niedergeschrieben.
 
Erik Haffner lebt in München und arbeitet seit 1999 als Regisseur und Autor. Mit seiner Firma bumm film realisiert er verschiedene Comedy-Projekte und er ist einer der Miterfinder von "Bernd, das Brot". Dies alles prädestiniert ihn in keinster Weise dafür, in baufälligen Gebäuden herumzuklettern. Er tut es trotzdem.
 
Tobias Zimmermann ist Musikethnologe. Das klingt zwar toll, aber um Geld zu verdienen arbeitet er seit Jahren auch als Redakteur und Autor. Die nötige Entspannung sucht er im Maroden, Zerfallenen und Kaputten. Damit er nichts vergisst, fotografiert und beschreibt er das.

Das Buch kann bei amazon.de für 19,99 EUR versandkostenfrei bestellt werden.